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In Tama Negara ging es morgens mit einem kleinen Boot los und wir mussten erstmal 2 Stunden bis zur nächsten Bushaltestelle über den Fluss fahren. Man kann auch den Bus nehmen, nur ist die Strecke deutlich schöner und kostet nur 2,50 Euro mehr. Also sehr zu empfehlen! An der Busstation kam dann schnell der Bus aus KL mit ein paar anderern und es ging weiter in die Cameron Highlands in den Ort Tanah Rata. Im Bus habe ich mich schnell mit ein paar Franzosen angefreundet. Schnell es war auch schnell klar, dass ich mit einem von denen ein Zimmer teilen werde. Echt cool, so kann man schnell Kosten auf der Reise sparen. Nachmittags um 15 Uhr kamen wir dann in den Cameroan Highlands auf ca. 1.500 Meter Höhe an und eines merkte man sofort. Es war saukalt und es regnete ein bisschen. Das erste mal nach 4 Monaten frierte es mich und ich musste mir einen Pullover anziehen. War aber eigentlich ganz cool mal nicht zu schwitzen. Wir sind dann in´s Daniel´s Guesthouse (die Nacht im 2 Bettt Zimmer mit eigenem Bad für 7,50 Euro pro Nase; Bett im Dorm kostet 3 Euro). Echt schön da, mit einer Dschungel Bar, bei der es abends immer ein Lagerfeuer gibt, ein Pool Billiard Tisch steht und ziemlich gute Musik läuft. Aber erstmal hieß es nach unserer Ankunft, dass wir den restlichen Nachmittag nutzen wollen. Unser Motto war: Carpe Diem 😀

Unser Ziel war ein Wasserfall, der nicht allzu weit von unserem Hostel entfernt ist. Auf dem Weg gab es dann noch einen kleinen Stop im Marrybrown Burgerladen. Das ist eine Fastfoodkette, die es anscheinend überall auf der Welt gibt, nur nicht in Deutschland. Der Weg zu den Robinson Waterfall mit der Weg Nr. 9 war sehr schön und noch 2 Traveller stießen zu uns hinzu und es wurde ziemlich lustig.

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…naja. Bis auf das Rohr hier 😀

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Y M C A ! – die Kostüme hatten wir leider nicht dabei…

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…und sogar eine Schlange kreuzte unseren Weg

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Nach einiger Zeit merkten wir dann nur, dass wir total falsch liefen und kamen im Nirgendwo raus. Wir waren auf einem auf einem Feld für Salate und Gemüse. Aber das Nirgendwo war ausgesprochen schön 😀

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Leider nur zu weit entfernt, um nochmal umzudrehen und wir entschieden per Anhalter zurück zufahren, was mit einer großen Gruppe echt nicht einfach ist. Man muss aber sagen, dass die malayen sehr hilfsbereit sind und so kamen wir alle sehr schnell weiter.

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Die Fahrt zurück war unglaublich, denn wir fuhre an den den Teeplantagen vorbei. Im Ort angekommen gab es ein paar Bier, extrem leckeres Essen (Rooti Chanai, weiße Bohnen, Hühnchen und Reis auf einem Bananenblatt) und sehr früh ins Bett, da am nächsten Tag eine lange Wanderung geplant war!

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Um 09.00 Uhr war Start am Hostel und es erstmal stärken wir uns mit Frühstück. Ein süsses Rotti mit Erdbeermarmelade und süßer Kaffemilch…Ein Traum!

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Weiter ging es mit einem Taxi (5 km für insgesamt 3 Euro insgesamt für alle) in den nächsten Ort Gunung Brichang ging. Wir wollten den Trial No. 1 wandern. Einer der schönsten, aber nicht der Einfachste.

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Über Stock und Stein ging es durch den Mossy Forest 2 h lang bis zum Gipfel. Erst war ich skeptisch, da „Mossy“ der Spitzname für „Moaquitos“ ist. Oh man, aber dann war es klar, dass es der „moosige Wald“ ist…Witzig. Die Wanderung war bei den Temperaturen sehr angenehm und wir waren flott unterwegs, bis auf ein paar sehr lustige Unterbrechungen… Die Umgebung war übrigens sehr ähnlich mit den Wanderwegen in Österreich. Also ein kleines Stück Heimat für mich 🙂

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Oben am Berg gab es einen kleinen Aussichtsturm, auf dem wir unser Lunch hatte. Naja…unser Junkfood zu uns nahmen 😀 Mehr als Nüsse, pappsüße Semmeln, Wasser und Coke hatten wir leider nicht dabei.

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Gestärkt ging es dann weiter zu der Hauptattraktion der Cameron Highlands, den Teeplantagen. Die erreichten wir auch recht schnell, denn der Weg war asphaltiert und ging bergab. Wow, was war das für ein Ausblick.

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Leider war es bewölkt, sonst wäre es noch viel eindrucksvoller gewesen. Das machte dann Lust auf einen frisch aufgebrühten grünen Tee mitten in den Plantagen. Ein kleines Restaurant im Tal wollten wir ansteuern, nur waren wir zu faul und nutzen die freundlichen Locals mal wieder für Hitchhiking.

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…und es wurde noch viel schöner

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Das Restaurant war zwar sehr touristisch, aber hat eine tolle Terasse mit einem noch besseren Ausblick. Wahrscheinlich einer der besten Orte weltweit, um einen Tee zu trinken. Und er war unglaublich lecker. Ich nahm den Boh gold mit einem großen Stück Erdbeersahnetorte für insgesamt 3 Euro. Lecker!

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Wir sahen uns dann noch ein bisschen die Tee-Fabrik an, bevor wir dann wieder los wollten.

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Nur war der Weg wieder zu weit, oder wir mittlerweile einfach zu müde vom Wandern, sondass wir via Trampen zurück zum Hostel wollten. Und diesmal war es nicht ganz einfach, da wir mitten in den Plantagen waren und der Ort ca 15 km entfernt war. Zu unserem Pech fing es dann auch noch an zu regnen, wie aus Eimern, was dann das Trampen nicht einfacher macht, denn wer will schon pudelnasse Leute in sein Aut lassen.

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Hehe ich meinte dann noch so aus Spaß, dass ich unbedingt diesmal in einem noblen Mercedes mitgenommen werden will. Man kann sich ja schon denken, welches Auto dann ausgerechnet bei mir hielt. Ja, es war eine Mercedes S Klasse mit einem sehr netten australischen Paar. Perfekt, da hat das Glückskind wieder zugeschlagen! 😀 Wir teilten uns auf und die anderen 3 sind mit einem anderen Auto weiter. Nur leider gab es ein kleines Kommunikationsproblem. Wir stiegen bei der Erdbeerfarm aus und wollten auf die anderen warten. Nur sind die dann schon weiter ins Hostel…Im ströhenden Regen warteten wir 30 Minuten und setzen uns dann auf die Ladefläche eines Pickups, die sich zunehmend zu einem Swimmingpool entwickelte. Es wäre ja auch recht günstig gewesen ein Taxi zu nehmen, aber per Anhalter macht einfach viel mehr Spaß. Auch bei Regen! Am Hostel angekommen warteten natürlich schon die anderen auf uns…nach einer warmen Dusche ging ich nach 2 Monaten nochmal zum Frisör. Ich habe zwar nicht viele Haare, aber die können auch lang werden 😀 Der Haarschnitt dauerte tatsächlich nur 5 Minuten und ich konnte dann endlich zum Abendessen mit den anderen. Gleicher Laden wie der Tag davor, denn es gab auf der Speisekarte noch so Einiges, was man noch probieren wollte. Auf dem Weg dahin traf fast jeder jemanden, den er kannte und an unserem Tisch saßen dann irgendwann 15 Leute. Da aber alle nach dem Wandern recht platt waren, wurde es nicht länger im Restaurant. Ich machte es mir noch am Feuer gemütlich, um 1. meine Schuhe zu trocknen und 2. mich mit einem Neuseeländer (Nick aus Christchurch) zu unterhalten. Er ist nämlich stolzer Besitzer ein paar Bars in dem Ort und bot mir nach dem ersten Bier ernsthaft einen Job hinter der Bar in Christchuch an Check!!! Genau was ich machen will 😀 Mal schauen, ob er mich dann noch kennt, wenn ich Ende des Jahres bei ihm auf der Matte stehe. Der Kumpel gab mir noch ein Musik von Neuseeländischen Bands mit, die ich unbedingt vorher kennen muss. Klar, kein Problem, wenn es nur das ist…später, nachdem ich mich noch von den lieben Franzosen verabschiedete, ging ich nach einem langen Tag auch ins Bett. Die beiden werde ich wahrscheinlich erst wieder im November in Neuseeland treffen. Freue mich schon darauf, mit den beiden dann vielleicht Weihnachten vor meinem Campervan zu feiern 😀 Am nächsten Tag wurde ich dann morgens leider um 06.30 Uhr von meinem Zimmerkollegen geweckt, da es für Antoine weiter nach Penang ging. Hoffentlich sehen wir uns wieder. Unser Plan ist, dass wir zusammen den Moint Blanc gehen. Nach einem leckeren Frühstück und Rucksack Packen ging es dann auch schon wieder weiter mit dem Bus in Richtung Kuala Lumpur. Denn da erwaten mich meine lieben holländischen Dschungelfreunde und mein Couchsurfer Harry, der mich übrigens spontan auf eine malayische Hochzeit eingeladen hat. Wow ich bin gespannt, was mich da ertwarten wird. Auf jeden Fall bin ich stolz und auch ein bisschen aufgeregt, was mich da erwarten wird.

Bye bye Cameroan Highlands! 🙂