Warning: A non-numeric value encountered in /homepages/27/d564279771/htdocs/app564281410/wp-content/themes/di-basis/functions.php on line 5806
Similan Islands – aboard for diving

Similan Islands – aboard for diving

Die Fahrt von der Ostküste Thailands rüber zur Westküste in Richtung Similan Islands war extrem schön. Wir durchquerten mit dem Bus eigentlich die meiste Zeit einen Nationalpark, der sich komplett durch die Mitte des Landes zieht. Wir sahen sogar sehr viele Elefanten (ohne Ketten) mehr oder weniger frei. Ich wollte schon zum Busfahrer vor und ihm sagen, dass er mich dort einfach rauslassen soll. Mein großer Wunsch ist es ja nach wie vor in einem Elefantencamp zu arbeiten, aber leider hatte ich ja den Zeitdruck, dass der Nationalpark der Similan Islands ja anscheinend bald schließt im Nacken. Sonst hätte ich das bestimmt gemacht. Nach 4 h Busfahrt erreichten wir Kao Lake, der den meisten sicherlich noch von dem Tsunami bekannt ist. Hier wollte mich der Busfahrer in rauslassen, denn dort Ort gibt es alle Touren fürs Tauchen. Da ich aber auf die Similan Inseln wollte fuhr er mich noch 15 km weiter südlich direkt zu dem Hafen, wo alle Boote ablegen. Echt nett, da es sich dabei um einen localen öffentlich Bus handelte und noch eininge andere Fahrgäste darin saßen. Glück gehabt! Am Pier kam dann eine Frau auf mich zu und fragte, ob sie mir helfen kann. Ich sah anscheinend sehr lost aus…Als ich ihr erklärte, dass ich auf die Similans will, bekam ich dann das erste mal heraus, dass der Nationalpark noch genau 3 Tage geöffnet ist und dann für 6 Monate schließt. Zum einen wegen dem Wetter und zum anderen, um die Natur zu schützen. Sie machte mir dann ein Angebot über ca. 250 Euro, dass meiner Meinung recht teuer war. Mit der Info im Gepäck wollte ich dann Preise vergleichen, nur gab es da sonst keine Firma, die sowas anbietet. Kein Problem, dachte ich mir. Ab zurück nach Kao Lak in den Touriort, da wird es sicherlich noch ein paar günstigere Angebote geben. Da gibts ja Tauchschulen, wie Sand am Meer. Per Anhalter bin ich dann die 15 km zurück, was gar kein Problem war. Ich musste gerade mal 5 Minuten warten, bis mich einer mitnahm. In Kao Lak angekommen bin ich dann in die erste Tauchschule rein. Eine Deutsche Inhaberin, Gabi. Sie hatte aber auch tatsächlich was gemeinsam mit Gabi Köster…etwas fester, Köllnerin, laut und immer einen Scherz auf Lager. Deshalb glaubte ich ihr dann auch erst nicht, dass keine Tauchschule mehr auf die Inseln fährt. Also wirklich keine. Davon musste ich mich dann aber zunächst mal selber überzeugen und es war tatsächlich so. Nach einem Spaziergang durch den Ort merkte ich, dass tatsächlich fast alle Tauchschulen geschlossen hatten und die offen hatten, nicht mehr rausfahren. Auch sah man überall die Schilder für die Evaluation bei einem weiteren Tsunami. Da läuft es einem schon kalt den Rücken runter, wenn an überlegt was hier mal passiert ist.

DSC06455

Man muss schon sagen, dass ich mit dem Busfahrer Glück hatte, indem er mich erst zum Hafen fuhr. Die Tour bei der Frau hatte ich dann schnell übers Telefon gebucht und nun war ich safe. Am nächsten Tag bin ich der letzte Gast im Nationalpark zum Tauchen. Wow, geil! Und das Ganze für 5 Euro mehr, als es sonst kostet. Also war das Angebot doch nicht so schlecht und für die 5 Euro können die sich gerne das Essen abends besser schmecken lassen. Schnell habe ich mir dann noch ein Hostel gesucht. Nicht einfach, da Kao Lak eine krasser Touriort ist. Man hat auf den Straßen mehr deutsch als alle anderen Sprachen gehört…Naja, ich bin ja nur zum Tauchen da, dachte ich mir dann. Das Hostel mit dem Namen Les Fleur war eine echte Perle und bis auf noch einen Gast, war ich der Einzige dort.

DSC06601

DSC06602

DSC06603

Abends checkte doch noch ein weiterer Gast ein, Danny aus Potsdam. Wir kauften uns dann für den Abend noch ein bisschen Verpflegung und liesen dan Tag gemütlich ausklingen. Am nächsten Tag ging es für mich ja wieder früh los…um 7.15 Uhr. Ich hatte dann nur nicht die thailändische Pünktlichkeit eingeplant, sonst hätte ich mich nicht so beeilen müssen. Gegen 8 Uhr kam dann der Fahrer endlich und es ging los. Treffpunkt war wieder am Pier mit einer großen Schnorchelgruppe. Ich war tatsächlich der Einzige Taucher. Mit einem Schnellboot sind wir dann alle zusammen die 1,5 h raus aufs Meer in Richtung des Nationalparks raus. Similan Island 1-9 stand auf dem Plan 🙂

DSC06472

DSC06483

DSC06519

DSC06504

DSC06503

DSC06522

DSC06508

DSC06456

Vor einer kleinen Insel in einer Bucht lag dann das Taucherboot. Auf dem Boot war dann eine Besatzung von 5 Leuten und einem Kanadier, der gerade seinen Open Water Tauchschein machte. Also hatten wir das ganze Boot zu zweit. Wow! Mit dem ersten Tauchgang starteten wir sehr schnell und es ging ab ins kristallklare Wasser bzw. in den Swimmingpool.

DSC06484

DSC06460

DSC06487

DSC06485

Am ersten Tag hatte ich dann 3 Tauchgänge und wir sahen Einiges. Schlangen, eine Schildkröte, einen Rochen und meinen allerersten Hai! Damit war der retsliche Tag mit der  Tauchvorbereitung, Tauchen und Entspannung danach verplant.

DSC06500

DSC06507

…und hopp 🙂

DSC06511

DSC06513

Bevor es dann abends nochmal ins Wasser zu für einen Nachtauchgang ging, genossen wir die Abendstimmung auf dem Boot.

DSC06521

DSC06528

DSC06545

DSC06558

DSC06564

Achja, das Essen hätte ich fast vergessen. Es war unglaublich lecker!

DSC06469

DSC06481

Der Tag wurde dann aber nicht sehr lang und wir lagen um 9 Uhr schon in unseren Kojen.

DSC06523

Ich freute mich ja schon insgeheim auf die Nacht, nachdem ich auf dem anderen Boot von Kho Tao aus so gut geschlafen hatte. Mit meiner Taschenlampe habe ich dann noch ein bisschen aus dem Fenster auf die Wasseroberfläche geleuchtet und so mit den Fischen gespielt. Die kamen dann in Schaaren und hüpften aus dem Wasser. Anscheinend haben sich aufgrund des Lichts einige Mücken oder Fliegen angezogen gefühlt, die dann zum Opfer der Fische wurden. Also hier mein Geheimtipp: besser mal Glotze aus und Taschenlampe aus dem Boot halten 😀

Hier mal mein Zeitplan der 3 Tage

DSC06569

Am nächsten Tag ging es dann um 6.45 Uhr nach einem wunderbaren Schlaf aus den Federn. Um 7 Uhr, noch vor dem Früchstück war der erste Tauchgang geplant. Ein deep dive auf 40 Meter zu einem Wrack runter. Meine Vorfreude war riesig! Und die Erwartungen erfüllten sich dann auch. Es war unglaublich!

DSC06506

 

DSC06499

Aber jetzt muss ich mal dazwischen schieben…Gerade sitze ich im Nachtbus nach Malaysia und es ist 21.25 Uhr. Es ist zwar ein „VIP Bus“ nur hat man mal wieder kaum Platz. Aber kein Problem, langsam kenne ich mich ja schon aus, wie man auch so schlafen kann. Aber gerade beim tippen macht es sich mein Nachbar zur linken so richtig an meiner Schulter gemütlich und die anderen Jungs, die auf dem Boden sitzen, lehnen sich an meine Beine an. Anscheind gehörte ich nach kurzer Zeit in deren Augen bereits zu deren Familie. Ich habe zwar keinen Platz, aber es ist ein unglaubliches Gefühl anscheinend ein Teil von denen zu sein. Anscheinend nur weil wir vorhin zusammen ein bisschen rumgealbert haben, mögen die mich so sehr…krass. Sowas werde ich definitv in Deutschland vermissen!

Aber wieder zurück zu meinem Bericht auf den Similan Islands. Auf dem Grund haben wir uns dann erst das Schiff angesehen und sind dann richtig tief runter. Auf einmal merkte ich eine Benommenheit. Die Taucherkrankheit. Es fühlte sich wie nach ein paar Bier an und man wurde sehr viel mutiger. Ein Zeichen um ein paar Meter aufzusteigen, bevor noch was passiert. Das war auch gut so, obwohl ich im ersten Moment als es anfing mit dem Gedanken spielte, noch tiefer zu gehen. Ist alles gut gelaufen und der Hunger machte sich breit. Zurück auf dem Boot  gab es dann ein komplettes englisches Frühstück, mit Eier, Würsten, Zwiebeln, Tomaten usw. Eigentlich war es zuviel, aber trotzdem musste natürlich alles weg.

DSC06578

DSC06577

Danach ging es zurück ins Bett für ein Nickerchen, bevor es mit dem nächsten Taugang weitergeht. Herrlich! 🙂 Dafür mussten wir weiter zu einer der nächsten Inseln fahren. Der Captain lies mich sogar eine Zeit lang fahren….Sehr geil! Ich brauche unbedingt noch einen Bootsführerschein, dachte ich mir dabei.

DSC06581

Mittags gab es dann noch ein Lunch auf dem Boot, ein weiter Tauchgang und schon ging es mit dem Speedboat wieder zurück zum Festland.

DSC06593

Schade, wie schnell die Zeit immer vorbeigeht. Aber so ist´s halt, wenn es am schönsten ist. Mein Plan war dann eigentlich sofort in Richtung Süden zu fahren, nur war ich einfach zu platt dafür und entschied, zurück zum Hostel zu fahren. Genau das richtige! Danny war auch wieder von seiner Tour zurück und wir tauschten unsere Erlebnisse noch etwas aus. Am nächsten Tag ging es für ihn dann weiter und ich wollte auch nach dem Frühstück los. Da ich dann jedoch der einzige in dem ganzen Laden war, gesellte sich die Chefin zu mir. Eine sehr erfolgreiche Thai mit dem Namen One, die noch ein weiteres Hotel in Kao Lak hat. Echt interessant! Zu meinem Glück hatte sie dann den ganzen Tag noch Nichts vor und wollte mir dann spontan mal die Gegend zeigen.

DSC06604

Ich war ja noch der felsenfesten Meinung, dass in Kao Lak alles mega touristisch ist…Sie konnte mich vom Gegenteil überzeugen 🙂 ein paar km weiter hingen wir dann am Strand an einer Surferbar ab. Tolles Essen, Reggea Musik und lecker Cocktails! Ich entschied mich dann schnell noch meine Reise in den Süden um einen Tag zu verschieben.

DSC06609-s

DSC06611-s

Auf dem Rückweg reichte dann ein Anruf bei Ihrer Köchin und wir bekamen ein Essen gekocht. Also an das Leben kann man sich gewöhnen.

DSC06600

Gerade als Backpacker ist man ja sowas garnicht mehr gewöhnt 🙂 Als wir ankamen, waren dann noch zwei neue Gäste angekommen. Wir haben uns dann alle zusammen im Dorm auf dem Sofa den Film „who am I“ reinzogen. Übrigens mein erster Film nach 3 Monaten…krass! Leider wird das wahrscheinlich auch so weitergehen, da mein Display am Laptop leider einen fiesen Riss hat. Wie das passiert ist, keine Ahnung :/ Am nächsten Tag gab es ein besonderes Frühstück. Ich gehörte ja mittlerweile irgendwie jetzt zu den Freunden des Hotstels…hehe. Es gab ein Omelette mit Käse, süßen sticky rice und viel Brot. Den Tag davor gab es nur 2 Toasts mit zu wenig Marmelade 😀 Da es an dem Tag viel zu heiß war, hielt man sich eigentlich nur im Schatten auf. Mittags kam dann „One“ von einem Meeting und lud mich noch auf einen Kaffee ein, bevor ich dann in Richtung Süden nach Malaysia aufbrach. Wir konnten uns sehr viel über Geschäftsideen austauschen und sie bat mir sogar an, dass ich bei ihr im Hotel nach meiner Tauchausbildung etwas einiges aufmachen könnte. Den Pool für die ersten Übungen lässt sie zumindest gerade bauen…Wir werden sehen. Aber erstmal durfte ich bei 40 Grad an der Bushalte eine Stunde warten. Ich hatte natürlich die thailändische Pünktlichkeit vergessen 😀 In Phuket hatte ich dann einen Anschlussbus erwischt und los gehts nach Malaysia! Juhu…nur leider dauert die Fahrt erstmal wieder 11 Stunden. Und wie oben geschrieben, ist hier nicht wirkich viel Platz zum Schlafen. Aber ich probier es nun mal…Gute Nacht Thailand, ich fahr dann mal weiter auf der Banana pancake Route in Richtung Süden nach Malaysia.

Kho Tao – advanced crazy diving

Kho Tao – advanced crazy diving

Von Bangkok aus nahm ich mir einen der Nachtbusse in Richtung Koh Tao an der Kai San Road. Leider weiterhin aufgrund meiner Grippe mit einem flauen Magen. Hoffentlich geht alles gut, dachte ich mir. Übrigens schreibt man in das Wort „Insel“ auf Thai „Koh“ und in Kambodscha „Kho“. Ja ich weiß, dass ist mal hartes unnützes Wissen 😀 Am Hafen von Chumporn an der Ostküste von Thailand bin ich morgens um 4 Uhr bei absoluter Dunkelheit angekommen und musste erstmal 2 Stunden auf das Boot warten. Dabei bin ich eingenickt und als ich aufwachte sah ich endlich wieder das Meer. Schöner Moment mit der kleinen Insel im Hintergrund. Da wurde die Vorfreunde umso größer endlich, nach 6 Wochen Inselabstinenz!

DSC06380

Das Boot war sehr luxuriös mit sehr gemütlichen Sitzen. Schon fast wie im Kino. Ich ging trotzdem rauf aufs Deck und machte es mir da auf dem Boden gemütlich 😀 Wo auch sonst…

DSC06383

DSC06382

Die Fahrt dauerte 3 h und da war die Insel. Wow! Tolle Kulisse mit den Bergen, Palmen, den Stränden und den großen Felsen. Fast wie gemalt!

DSC06384

DSC06385

DSC06407

DSC06444

Vom Boot runter bin ich dann in eines der Cafés, um mal im Internet die Angebote auf der Insel zu checken. Leider ist die Insel doch nicht so klein, dass ich einmal am Strand entlang gehen kann, um mir dann einen Bungalow auszusuchen. Generell muss man auch sagen, dass Koh Tao sehr zugebaut wurde und man zumindest auf der Hauptseite kaum noch diese „Bungalows“ am Strand findet. Nach langer Suche und dutzenden Gesprächen mit Tauchschulen habe ich dann bei einer kleinen spanischen Tauchschule (Pura Vida) etwas gefunden. Es gab ein Angebot mit advanced Tauchschein inkl. einem Bungalow für ca. 200 Euro. Lange habe ich nicht überlegt und habe das Angebot angekommen. Damit komme ich meinem Ziel, den Schein für den Tauchlehrer zu bekommen ein Stück weiter entgegen. Am ersten Tag war es auf der Insel um die 40 Grad und da hatte ich mich dann abends nur noch auf meine Terasse mit Ventilator gesetzt und meine Nachbarin, eine Deutsche, kennengelernt. Sie war auch bei der Tauchschule und konnte mir schon einiges Positives berichten. Abends wurden wir dann noch von der Tauchschule zu deren Tapasladen eingeladen. Einer der Tauchlehrer hatte ein paar unplugged Musikstücke angekündigt…Und da ich auch schon lange nicht mehr in einem Tapasladen essen war, haben wir die Einladung angenommen. Es gab einen riesigen Burger, Potatoes und richtig leckeres Aioli. Der Sangria war auch nicht schlecht. Zwar mit Melone und Ananas, anstelle von Zitrone und Orange, war aber nicht schlimm war. Ein perfekter abend mit der Musik. Der Tauchlehrer kann auf jeden Fall nach seiner Taucherkarriere ganze Stadien mit seiner Musikleistung füllen 🙂 (leider habe ich meine Kamera an dem Abend vergessen…)

Am nächsten Tag ging es gemütlich um 11 Uhr morgens los. Da war dann sogar noch ein bisschen Sport am Strand drin und nach dem Frühstück auf einem der Viewpoints startete ich dann. Mein Tauchlehrer, Santi erwartete mich schon. Sonst wurde man auch von allen anderen sehr herzlich mit Bussi links und rechts begrüßt und fühlte sich gleich wie ein Teil der spanischen Großfamilie 😀 Ein paar Sachen wie Kleidergröße, meine bisherigen Erfahrungen usw. mussten wir noch besprechen, bevor es dann mit dem Roller in Richtung Pier ging. Auf dem Boot waren noch ein paar andere Tauchschüler, die jedoch nur spanisch und ein paar Brocken englisch konnten. Schade, nur hatte ich den Vorteil, dass ich deshalb dann der einzige in der englischsprachigen Gruppe war. Yes! 🙂

DSC06421

DSC06386

DSC06387

Santi war übrigens einer der lustigsten und verrücktesten Tauchlehrer und es gab immer etwas zu lachen, falls die Leute auf dem Boot nicht mal wieder spanische Lieder sangen. Der erste Tauchgang war vor der kleinen Insel Nang Yuan, die übrigens dem Chef der Chang Brauerei gehört. Die Insel bzw. eigentlich besteht diese aus 2, die mit einem Strand bei Ebbe miteinander verbunden ist und wenn man diese betreten will, muss man gleich mal 100 Bath abdrücken. Sind nur 3 Euro, aber bei der Masse kommt da so Einiges zusammen, dachte ich mir.

DSC06399

DSC06420

DSC06405

Bei dem ersten Tauchgang haben wir dann allerhand Spiele gemacht. So Dinge wie durch ein Tor schimmen, im Wasser eine Rollen machen, mit der Nase Kopfüber nachten unten einen Gegenstand berühren, ohne die Hände um Hilfe zu nehmen usw. Hat mir sehr geholfen, nachdem ich ja ein Jahr nicht tauchen war. Der zweite Tauchgang war dann für die Navigation vorgesehen. Dabei sind wir mit Kompass und einem Whiteboard ins Wasser. Santi zeichnete die Korallen und Felsen ein und ich musste mit einem Kompass Nemo finden (ja richtig, eine Anemone mit ein paar Clownfischen). Zu meiner Verwunderung habe ich das auch gleich beim ersten Versuch gefunden.

DSC06388

Und damit nicht genug. Wir sind dann zurück an Land, haben uns schnell vom 7 eleven trashfood gekauft, dieses mehr oder weniger eingeatmet und dann ging es wieder weiter zum Nachttauchgang abends um 7 Uhr. Es war also schon total dunkel und meine Anspannung stieg sehr. Aber das ist ganz normal und Santi tat dann noch den Rest dazu, indem er erzählte, dass in dem Gebiet nachts sehr viele Haie unterwegs sind. Er wußte natürlich schon, dass ich vorher noch nie einen Hai beim Tauchen gesehen habe…Der Arsch 🙂 Das ganze lief dann aber reibungslos und es war eine tolle Erfahrung für mich. Gegen 8 Uhr waren wir auch fertig mit diesem Tag und ich nach diesem anstrengenden Tag mit 4 Tauchgängen dann auch. Ich hatte es noch gerade so ins Bett geschafft und bin gleich eingeschlafen. Da wir das Boot am zweiten Tag erst ab mittags hatten, konnte ich so richtig lange ausschlafen. Mittags ging es dann wieder aufs Boot und er kündigte bei mir schon eine Überraschung an. Mal wieder war beste Laune auf dem Kutter und es ging mit der spanischen Mannschaft raus aufs Meer. Der erste Tauchgang war ein deep dive auf 30 Meter. Da ich bisher nur die Open Water Lizenz hatte, war bislang mein tiefster Tauchgang 18 Meter. Unter Wasser bei knapp 30 Meter haben wir dann einfachste Rechenaufgaben gemacht und ich tat mir tatsächlich schwer. Echt krass, was die Tiefe mit dem Körper anstellt. Santi hatte auch eine Chipstüte mitgenommen, um mir mal zu zeigen, was der Druck unter Wasser mit dem Inhalt macht. Die Tüte war schon sehr zusammengefaltet. Natürlich gab es da dann auch wieder den nächsten Streich. Er holte dann unter Wasser eine der Minibananen raus meinte, dass die große Banane auch sehr viel kleiner wurde. Das wollte ich ihm irgendwie nicht glauben, aber an der Oberfläche holte er eine große aufgeplatze Banane raus und ich war dann wie ein naives Kind nach einem Zaubertrick…Das Gelächter auf dem Boot von allen musste ich mir dann gefallen lassen. 😀 Und dann kam die Überraschung. Mitten auf dem Meer hielt das Boot und nur wir beide alleine stiegen aus. Die anderen fuhren weiter…An einem Seil, an dem eine Boje besfestigt ist, liesen wir uns ins Wasser ab.

DSC06408

Auf 20 Metern sah ich dann wo er hinwollte. Zu einem Wrack! Meinem allerersten. Wow! Wir konnten sogar in die Kabine des Kapitän schwimmen und uns sogar hinter die Kanone des kleinen Kriegsschiffes stellen. Er hatte echt Spaß daran, mir meine advanced Ausbildung so schön wie möglich zu gestalten. Verrückter aber ein toller und herzlicher Tauchlehrer! Da wir dann unter Wasser so schnell unterwegs waren, konnte wir uns vor dem Auftauchen noch 2 weitere Spots ansehen. Weltrekord! ;D Meine Luft ging dann aber echt aus und ich hing mich bei ihm an seine Flasche und wir tauchten weiter. Er meinte dann nur, dass ich das keinem erzählen sollte… hüstel…gut, dass er kein deutsch kann 😀

DSC06433

Wieder zurück an Land bekam ich dann meinen neuen Ausweis und dann war erstmal Entspannung von den letzten beiden anstrengenden Tagen angesagt.

DSC06449

Da mir auf der Insel dann aber doch zuviel los war, wollte ich dann abends das Nachboot in Richtung Festland. Mein Ziel waren ja die Similan Islands und nachdem mir ein Mädel erzählte, dass dieser Nationalpark in Kürze für 6 Monate komplett schließt, musste ich mich etwas beeilen. Nachdem ich mich dann von der ganzen spanischen Meute verabschiedete, gab es noch ein kleines Abendessen und ich hatte nicht richtig auf die Uhr geschaut. 2 Minuten bevor das Boot ablegte, bin ich an Deck gespurtet…Das Schiff kann man sich wie ein riesiges Hostel vorstellen. (15 Euro die Fahrt) Ganz viele Hochbetten auf 2 Etagen. Sah so ein bisschen aus wie ein Flüchtlingslager…Mit ein paar Leuten haben wir uns dann oben auf dem Sonnendeck die Sterne und das herankommende Gewitter angeschaut. Wahnsinns Atmosphäre! Übrigens konnte ich in meinem Bett sehr gut schlafen. Lag anscheinend an dem monotonen Geräusch der Schiffsschraube und das mal keine Mücken blutsaugend sich auf meinem Körper breit gemacht haben…Morgens um 5 kamen wir in Suratani am Hafen nach 8 h Fahrt an. Echt schade, da ich gerne noch ein paar Stunden auf dem Schiff weitergeschlafen hätte. Irgenwie war ich dann auch wieder der Einzige, der auf die Similans wollte. Mir konnte da auch noch keiner so richtig sagen, ob die jetzt noch offen haben oder nicht. Naja, mal sehen wie es weitergeht. Auf jeden Fall war es wieder lustig, der einzige Europäer in dem local Bus zu sein (7 Euro). Am Bahnhof hatte ich dann noch einen verrückten Franzosen kennengelernt, der mit dem Fahrrad vom Norden Thailands bis runter nach Indonesien unterwegs ist. Hut ab, denn mir ist ja schon ohne etwas tagsüber zu tun, viel zu heiß…Nachdem ich dann ein bisschen Frühstück kaufte ging es mit einer großen Vorfreude los nach Kao Lak und die Similan Islands vor Augen.

Chiang Mai / Bangkok

Chiang Mai / Bangkok

Nach einer sehr aufregenden Zeit in Laos geht es nun für mich von Huay Xay nach Chiang Mai in Thailand. Da ich aber bereits schon ein paar mal in Thailand war, werde ich die Zeit in Thailand vorwiegend fürs Tauchen nutzen. Endlich! Der Norden um Chiang Mai ist sehr schön, wenn man aber schon in Vietnam und Laos in den Bergen und im Dschungel war, dann kann man die Region mit einem sehr guten Gewissen auslassen. Perfekt ist es hier für Leute, die nur ein paar Wochen in Thailand sind. Direkt nach der legendären Gibbon Experience sind wir dann erst mal an die Grenze zu Thailand gebracht worden. Sowohl die Beamten an der Laos Grenze sowie auf der Thai Grenze haben uns herzlich empfangen und es war super lustig. Komplett anders als die Grenzübergänge davor in Vietnam, Kambodscha und Laos. Es stand auch schon ein Minivan bereit und zu unserem Glück, waren wir die einzigen für die komplette Strecke von 6 h. Das ist wie ein 6er im Lotto, da man sich in Asien sonst solche Busse mit min. 10 anderen Menschen und 3 Hühnern teilen muss. Abends in Chiang Mai in der Großstadt angekommen fühlten wir uns so ein bisschen wie im Film „the beach“, wie die Aussteiger nach Wochen aus dem Dschungel kommen und das erste mal wieder Lärm, unzählige Menschen, Reklame und Dreck sehen. Nach ein bisschen rumfragen haben wir dann in das Juliet´s Hostel am südlichen Rand der Allstadt eingecheckt. Ein Dormbett für 2,50 Euro war top und es ging gleich ab ins Bett zum Schlafen. Es steckte ja noch die Gibbon Experience in den Knochen und die Busfahrt war trotzdem wir alleine waren, doch schon ein bisschen anstrengend. Am nächsten Tag sind wir schon früh raus, um ein bisschen die Stadt zu erkunden und nach Frühstück zu suchen. Da sollte man wissen, dass die meisten Läden erst um 9 Uhr aufmachen. Die Thais sind im Vergleich zu den Laoten echt Langschläfer 😀 Nachdem ich mir dann eine tolle Thaimassage gönnte, startete ich die Suche nach einem Laden, die mein defektes Iphone reparieren können.

DSC06162

DSC06163

DSC06161

Mein altes hatte ich nämlich in Vang Vieng im Fluss versenkt und nach 4 Wochen ohne Handy wird es langsam Zeit mal wieder mobil zu sein. Und dafür sollte Chiang Mai,  die zweitgrößte Stadt nach Bangkok in Thailand übrigens, bestens geeignet sein. Mit einem Fahrrad bin ich durch die Stadt und fand dann einen Laden in einer der shopping malls. Ich war schon recht aufgeregt, als der Typ das Hanfny aufschraubte. Nur leider war die Nachricht nicht positiv – das Handy ist schrott. Gut, passiert. That´s life! Die Mittagskitze stieg dann auf 40 Grad sodass man dann nur noch im Hostel vor dem Ventilator aushalten konnte. Sophie my travelmate zu der Zeit hat in der Zeit tatsächlich ein paar Büchereien abgeklappert. Respekt! Abends bin ich dann noch mal raus und habe mir den Nightmarket vn Chiang Mai angesehen. Ziemlich groß, nur bekommt man da auch nur das gleiche Zeug wie überll. Generell kann man auch sagen, dass Chiang Mai sich sehr dem Westen angepasst hat und man sieht nur noch ganz selten einheimische Restaurants. Und genau die wollte ich finden 🙂 Abends ging ich tatsächlich leer aus…Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen und bin dann am nächsten Tag morgens in der Nähe vom Hostel um die Häuser gezogen und fand ein kleines Restaurant mit ein paar Bungalows Mitten unter ein paar Bäumen. Ich war der einzige Gast, herrlich! Das Essen war etwas teurer, aber ich merkte dann schnell, dass es sich um einen oragnic food Laden handelt und die Besitzerin erst vor 2 Monaten eröffnete. Wir unterhielten uns viel und sie fragte, ob ich ihr ein bisschen mit der Website und  Bildern helfen könnte. Kein Problem! Eine Stunde später saßen wir im Tuk Tuk mit ihr, hatten eine günstige Unterkunft in der Tasche und begleiteten Lotus, die Besitzerin, zu einzigen organic food market der Stadt. Am Fluss entlang haben wir wir sogar noch ein Filmset für einen thailändischen Film entdeckt.

DSC06171

DSC06172

Auf dem Markt mussten wir dann Modell stehen und so allerhand Essen probieren. Wir waren da das absolute Highlight und die Leute wollten unbedingt, dass wir von jedem ein Bild machen. Die Stimmung war perfekt, was für ein toller Start! 🙂

11150635_842951109122949_9069199148577750775_n

DSC06178

DSC06186

DSC06176

DSC06182

DSC06203

Mit tonnenweise Lebensmittel im Tuk Tuk ging es dann zurück zum Restaurant und wir machten eine Fotosession mit dem Personal. Lotus kochte für uns dann gleich ein paar Gerichte und wir durften alles probieren. Da sagen wir doch nicht nein 🙂

DSC06225

DSC06343

Mit dem den ganzen Lebensmitteln und den Angestellten haben wir dann im Anschluss ein sehr lustiges Fotoshooting auf die Beine gestellt. Hoffentlich sind ein paar Bilder dabei, die Lotus für ihre Website gebrauchen kann.

DSC06256

DSC06263

DSC06286

DSC06331

DSC06324

DSC06338

Abends habe ich mich dann noch mit einem Kumpel aus Frankreich auf ein paar Bier in der Roof Top Bar getroffen. Hier merkte man dann schon deutlich, dass wir nicht mehr in Laos sind. Das Bier kostete 3 Euro im Vergleich zu 1 Dollar sehr teuer…Als ich dann am nächsten Tag wach wurde, ging es mir leider nicht mehr so gut. An dem vergangenen Abend lag es zumindest nicht…Ich hatte Fieber und Magenprobleme, was mir schon ein bisschen Sorgen bereitete. Denn das sind die ersten Anzeichen für Malaria. Die nächsten beiden Tage lag ich dann nur im Bett und Lotus pflegte mich mit sehr vielen gesunden Mahlzeiten und Getränken. Echt schade, da ich die Zeit gerne zusammen mit Lotus verbracht hätte, um ihr bei Ihrem Restaurant zu helfen. Da ich auch nicht länger als 3 Tage dort verbringen wollte, bin ich dann recht zügig weiter nach Bangkok weiter, obwohl es mir nicht gut ging. Lotus gab mir noch auf die Fahrt Sojamilch mit und dann ging es mit einem Nachtbus in Richtung Bangkok. Zum Glück sind die Busse nicht wie in Laos für Zwerge gebaut und man richtig viel Platz. Bin sehr gespannt, was aus ihrem Restaurant wird. Auf jeden Fall lohnt es sich für einen Abstecher mal ihr vorbei zuschauen. Morgens in Bangkok bin um 7 Uhr angekommen. Einen wahnsinnig großer Busbahnhof und das ist anscheinend nur einer von vielen. Gigantisch! Ein freundlicher Thai half mir dann bei der Suche nach der Metro bzw. MRT, wie die Thais ihre U-Bahn nennen. Mit einem Motobike bin ich zur nächsten Haltestelle und weiter mit der Bahn. Aber erstmal gab es was zu essen an einer der unzähligen Garküchen.

DSC06351

DSC06352

Mein Ziel war eine Cochsurferin namens „Mimi“ im Ostteil von Bangkok, denn da wollte ich einen sehr wichtigen Brief aus Deutschland für mich abholen; nämlich meine deutsche SIM Karte. Die brauche ich nämlich, um bei dem geplanten neuen Handy mein Whatts App zu aktivieren. Bislang hatte ich nur eine vietnamesische usw. – längere Geschichte….Danke eine meine Mutter für den tollen Support! Kaum morgens bin ich bei meiner Couchsurferin angekommen, klopfte es auch schon an der Tür und die Post war da 🙂 Sonst muss man auch dazu sagen, dass die Zeit bei Mimi meine erste Erfahrung bei Couchsurfing wird.  Mimi musste dann nur leider zur Arbeit und ich bin gleich los in die riesige Shopping Mall „MBK“ von Bangkok am National Stadion. Hier fühlt man sich unter den 12 Mio. Menschen wie eine kleine Ameise.

DSC06354

Hehe mit meiner brandneuen SIM Karte 🙂 Auf der 4. Etage war dann das Paradies eines jeden Elektronikfans. Tonnenweise Kameras, Handys, usw. und das alles total günstig. Ich entscheid mich für ein iPhone 5s für 230 Euro. SIM Karte rein und endlich hatte ich nach 4 Wochen wieder ein vollfunktionsfähiges Handy! Danach hatte ich Zeit für die Shopping Mall. Hier gibts echt alles. Von Klamotten, über Essen, Bowlingbahn, Vergnügungshalle für Kinder, Eislaufbahn bis hin zu einem Kino ist sehr viel geboten.

DSC06358

DSC06378

DSC06379

DSC06373

DSC06365

DSC06377

DSC06361

DSC06364

DSC06368

DSC06376

Abends war dann nicht mehr viel geplant, außer ein Bier zusammen bei Mimi trinken. Sie hatte nämlich noch einen weiteren Gast, einen Italiener zu besuch. Da sie sehr gestresst war, wurde daraus auch nicht viel. Schade, dass meine erste Erfahrung bei Couchsurfing so schlecht wurde. Aber es kann im Leben ja nicht immer alles Rund laufen…Am nächsten Tag sind wir, ohne Mimi die musste ja wieder arbeiten, zurück in die Stadt für eine Sightseeingtour. Leider war das alles nicht so einfach, da meine Magenprobleme stärker wurden und es in Bangkok 40 Grad im Schatten hatte. Kurzerhand entschließ ich mich auf der Kao San Road ein Ticket am gleichen Abend in Richtung Süden zu kaufen. Einen Tag früher als geplant, aber bei dem Wetter liegt man doch lieber irgendwo am Wasser, dachte ich mir. Wir sind dann auch nur noch in einen der local Busse eingestiegen und in Richtung Wohnung gefahren. Da es dann schon recht spät war, musste ich mich mit packen beeilen und schnell wieder zurück zur Kao San Road, denn von da aus fuhr der Bus los. Noch schnell bei seven 11 ein bisschen Proviant eingekauft  und los ging es in einem Bus voller Backpacker in Richtung Chumpon zum Hafen (das Busticket inkl. Bott kostete 18 EURO).

In Summe waren Chiang Mai und Bangkok nur kleine Zwischenstops und Teile meiner Reise, die nicht so aufregend waren. Lag wahrscheinlich auch daran, dass ich nur ein neues Handy brauchte und es mir insgesamt die ganze Zeit gesundheitlich nicht gut ging.