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Nach einer sehr aufregenden Zeit in Laos geht es nun für mich von Huay Xay nach Chiang Mai in Thailand. Da ich aber bereits schon ein paar mal in Thailand war, werde ich die Zeit in Thailand vorwiegend fürs Tauchen nutzen. Endlich! Der Norden um Chiang Mai ist sehr schön, wenn man aber schon in Vietnam und Laos in den Bergen und im Dschungel war, dann kann man die Region mit einem sehr guten Gewissen auslassen. Perfekt ist es hier für Leute, die nur ein paar Wochen in Thailand sind. Direkt nach der legendären Gibbon Experience sind wir dann erst mal an die Grenze zu Thailand gebracht worden. Sowohl die Beamten an der Laos Grenze sowie auf der Thai Grenze haben uns herzlich empfangen und es war super lustig. Komplett anders als die Grenzübergänge davor in Vietnam, Kambodscha und Laos. Es stand auch schon ein Minivan bereit und zu unserem Glück, waren wir die einzigen für die komplette Strecke von 6 h. Das ist wie ein 6er im Lotto, da man sich in Asien sonst solche Busse mit min. 10 anderen Menschen und 3 Hühnern teilen muss. Abends in Chiang Mai in der Großstadt angekommen fühlten wir uns so ein bisschen wie im Film „the beach“, wie die Aussteiger nach Wochen aus dem Dschungel kommen und das erste mal wieder Lärm, unzählige Menschen, Reklame und Dreck sehen. Nach ein bisschen rumfragen haben wir dann in das Juliet´s Hostel am südlichen Rand der Allstadt eingecheckt. Ein Dormbett für 2,50 Euro war top und es ging gleich ab ins Bett zum Schlafen. Es steckte ja noch die Gibbon Experience in den Knochen und die Busfahrt war trotzdem wir alleine waren, doch schon ein bisschen anstrengend. Am nächsten Tag sind wir schon früh raus, um ein bisschen die Stadt zu erkunden und nach Frühstück zu suchen. Da sollte man wissen, dass die meisten Läden erst um 9 Uhr aufmachen. Die Thais sind im Vergleich zu den Laoten echt Langschläfer 😀 Nachdem ich mir dann eine tolle Thaimassage gönnte, startete ich die Suche nach einem Laden, die mein defektes Iphone reparieren können.

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Mein altes hatte ich nämlich in Vang Vieng im Fluss versenkt und nach 4 Wochen ohne Handy wird es langsam Zeit mal wieder mobil zu sein. Und dafür sollte Chiang Mai,  die zweitgrößte Stadt nach Bangkok in Thailand übrigens, bestens geeignet sein. Mit einem Fahrrad bin ich durch die Stadt und fand dann einen Laden in einer der shopping malls. Ich war schon recht aufgeregt, als der Typ das Hanfny aufschraubte. Nur leider war die Nachricht nicht positiv – das Handy ist schrott. Gut, passiert. That´s life! Die Mittagskitze stieg dann auf 40 Grad sodass man dann nur noch im Hostel vor dem Ventilator aushalten konnte. Sophie my travelmate zu der Zeit hat in der Zeit tatsächlich ein paar Büchereien abgeklappert. Respekt! Abends bin ich dann noch mal raus und habe mir den Nightmarket vn Chiang Mai angesehen. Ziemlich groß, nur bekommt man da auch nur das gleiche Zeug wie überll. Generell kann man auch sagen, dass Chiang Mai sich sehr dem Westen angepasst hat und man sieht nur noch ganz selten einheimische Restaurants. Und genau die wollte ich finden 🙂 Abends ging ich tatsächlich leer aus…Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen und bin dann am nächsten Tag morgens in der Nähe vom Hostel um die Häuser gezogen und fand ein kleines Restaurant mit ein paar Bungalows Mitten unter ein paar Bäumen. Ich war der einzige Gast, herrlich! Das Essen war etwas teurer, aber ich merkte dann schnell, dass es sich um einen oragnic food Laden handelt und die Besitzerin erst vor 2 Monaten eröffnete. Wir unterhielten uns viel und sie fragte, ob ich ihr ein bisschen mit der Website und  Bildern helfen könnte. Kein Problem! Eine Stunde später saßen wir im Tuk Tuk mit ihr, hatten eine günstige Unterkunft in der Tasche und begleiteten Lotus, die Besitzerin, zu einzigen organic food market der Stadt. Am Fluss entlang haben wir wir sogar noch ein Filmset für einen thailändischen Film entdeckt.

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Auf dem Markt mussten wir dann Modell stehen und so allerhand Essen probieren. Wir waren da das absolute Highlight und die Leute wollten unbedingt, dass wir von jedem ein Bild machen. Die Stimmung war perfekt, was für ein toller Start! 🙂

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Mit tonnenweise Lebensmittel im Tuk Tuk ging es dann zurück zum Restaurant und wir machten eine Fotosession mit dem Personal. Lotus kochte für uns dann gleich ein paar Gerichte und wir durften alles probieren. Da sagen wir doch nicht nein 🙂

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Mit dem den ganzen Lebensmitteln und den Angestellten haben wir dann im Anschluss ein sehr lustiges Fotoshooting auf die Beine gestellt. Hoffentlich sind ein paar Bilder dabei, die Lotus für ihre Website gebrauchen kann.

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Abends habe ich mich dann noch mit einem Kumpel aus Frankreich auf ein paar Bier in der Roof Top Bar getroffen. Hier merkte man dann schon deutlich, dass wir nicht mehr in Laos sind. Das Bier kostete 3 Euro im Vergleich zu 1 Dollar sehr teuer…Als ich dann am nächsten Tag wach wurde, ging es mir leider nicht mehr so gut. An dem vergangenen Abend lag es zumindest nicht…Ich hatte Fieber und Magenprobleme, was mir schon ein bisschen Sorgen bereitete. Denn das sind die ersten Anzeichen für Malaria. Die nächsten beiden Tage lag ich dann nur im Bett und Lotus pflegte mich mit sehr vielen gesunden Mahlzeiten und Getränken. Echt schade, da ich die Zeit gerne zusammen mit Lotus verbracht hätte, um ihr bei Ihrem Restaurant zu helfen. Da ich auch nicht länger als 3 Tage dort verbringen wollte, bin ich dann recht zügig weiter nach Bangkok weiter, obwohl es mir nicht gut ging. Lotus gab mir noch auf die Fahrt Sojamilch mit und dann ging es mit einem Nachtbus in Richtung Bangkok. Zum Glück sind die Busse nicht wie in Laos für Zwerge gebaut und man richtig viel Platz. Bin sehr gespannt, was aus ihrem Restaurant wird. Auf jeden Fall lohnt es sich für einen Abstecher mal ihr vorbei zuschauen. Morgens in Bangkok bin um 7 Uhr angekommen. Einen wahnsinnig großer Busbahnhof und das ist anscheinend nur einer von vielen. Gigantisch! Ein freundlicher Thai half mir dann bei der Suche nach der Metro bzw. MRT, wie die Thais ihre U-Bahn nennen. Mit einem Motobike bin ich zur nächsten Haltestelle und weiter mit der Bahn. Aber erstmal gab es was zu essen an einer der unzähligen Garküchen.

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Mein Ziel war eine Cochsurferin namens „Mimi“ im Ostteil von Bangkok, denn da wollte ich einen sehr wichtigen Brief aus Deutschland für mich abholen; nämlich meine deutsche SIM Karte. Die brauche ich nämlich, um bei dem geplanten neuen Handy mein Whatts App zu aktivieren. Bislang hatte ich nur eine vietnamesische usw. – längere Geschichte….Danke eine meine Mutter für den tollen Support! Kaum morgens bin ich bei meiner Couchsurferin angekommen, klopfte es auch schon an der Tür und die Post war da 🙂 Sonst muss man auch dazu sagen, dass die Zeit bei Mimi meine erste Erfahrung bei Couchsurfing wird.  Mimi musste dann nur leider zur Arbeit und ich bin gleich los in die riesige Shopping Mall „MBK“ von Bangkok am National Stadion. Hier fühlt man sich unter den 12 Mio. Menschen wie eine kleine Ameise.

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Hehe mit meiner brandneuen SIM Karte 🙂 Auf der 4. Etage war dann das Paradies eines jeden Elektronikfans. Tonnenweise Kameras, Handys, usw. und das alles total günstig. Ich entscheid mich für ein iPhone 5s für 230 Euro. SIM Karte rein und endlich hatte ich nach 4 Wochen wieder ein vollfunktionsfähiges Handy! Danach hatte ich Zeit für die Shopping Mall. Hier gibts echt alles. Von Klamotten, über Essen, Bowlingbahn, Vergnügungshalle für Kinder, Eislaufbahn bis hin zu einem Kino ist sehr viel geboten.

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Abends war dann nicht mehr viel geplant, außer ein Bier zusammen bei Mimi trinken. Sie hatte nämlich noch einen weiteren Gast, einen Italiener zu besuch. Da sie sehr gestresst war, wurde daraus auch nicht viel. Schade, dass meine erste Erfahrung bei Couchsurfing so schlecht wurde. Aber es kann im Leben ja nicht immer alles Rund laufen…Am nächsten Tag sind wir, ohne Mimi die musste ja wieder arbeiten, zurück in die Stadt für eine Sightseeingtour. Leider war das alles nicht so einfach, da meine Magenprobleme stärker wurden und es in Bangkok 40 Grad im Schatten hatte. Kurzerhand entschließ ich mich auf der Kao San Road ein Ticket am gleichen Abend in Richtung Süden zu kaufen. Einen Tag früher als geplant, aber bei dem Wetter liegt man doch lieber irgendwo am Wasser, dachte ich mir. Wir sind dann auch nur noch in einen der local Busse eingestiegen und in Richtung Wohnung gefahren. Da es dann schon recht spät war, musste ich mich mit packen beeilen und schnell wieder zurück zur Kao San Road, denn von da aus fuhr der Bus los. Noch schnell bei seven 11 ein bisschen Proviant eingekauft  und los ging es in einem Bus voller Backpacker in Richtung Chumpon zum Hafen (das Busticket inkl. Bott kostete 18 EURO).

In Summe waren Chiang Mai und Bangkok nur kleine Zwischenstops und Teile meiner Reise, die nicht so aufregend waren. Lag wahrscheinlich auch daran, dass ich nur ein neues Handy brauchte und es mir insgesamt die ganze Zeit gesundheitlich nicht gut ging.