Warning: A non-numeric value encountered in /homepages/27/d564279771/htdocs/app564281410/wp-content/themes/di-basis/functions.php on line 5806

Abends um 10 Uhr ging es von Vang Vieng, der absoluten Partyhochburg von Laos, weiter in Richtung Luang Prabang. Es ist ein Ort mit vielen Tempel, Mönchen und einer Nachtruhe um 10.00 Uhr abends ;). Der Ort ist sehr wohlhabend, westlich und erinnert eher an einen französischen Vorort, als an einen Ort in Asien in einem „dritte Welt Land“. Der Grund dafür ist, dass die UNESCO den Ort zum Weltkulturerbe ernannte und viel Budget freigegeben hat. Um es kurz zu halten: Die Orte Vang Vieng und Luang Prabang könnten einfach nicht unterschiedlicher sein :D. Die Busfahrt war mal wieder ein besonderes Erlebnis. Wir hatten uns 2 Tickets für einen Sleeper Bus gekauft (14 Euro), denn die Fahrt sollte ja 7 h dauern und somit kann man sich ganz gut ein Hotelzimmer sparen. Leider war der Bus jedoch überbucht. Henrik bekam noch ein Bett, ich dagegen musste auf dem Boden im Mittelgang schlafen, was eigentlich dann auch ok war. Leider kam der Bus jedoch 2h früher als geplant an. Also um 3 Uhr und nicht um 5 Uhr! Übrigens regnete es wie aus Eimern. Hostels und Hotels hatten um die Uhrzeit natürlich noch nicht offen. Kurzerhand haben wir uns dann eines der am Straßenrand stehenden Tuk Tuks gekapert und uns da zum Schlafen reingelegt. Ich konnte etwas schlafen, Henrik aber eher nicht. Ich glaube, dass ihm das nicht so geheuer war. Als es dann langsam hell wurde hörten wir die Gesänge von Mönchen aus der Ferne. Mir fiel dann ein, dass in Luang Prabang die Mönche morgens um 6.00 Uhr gemeinsam wie in einer Art Prozession durch die Straßen ziehen und von den Locals, die mit Essen an der Straße warten, versorgt werden. Das müssen wir sehen! Ein paar Straßen weiter sahen wir dann auch schon die ersten Mönche.

DSC01370

DSC01374

DSC01376

DSC01384

Das Wetter wurde dann auch besser und danach ging es in „DIE“ französische Bäckerei „Le Benneton“ in Luang Prabang mit den wohl besten Croissants und Baguettes, die wir je gegessen hatten. Eigentlich ein toller Einstieg, nachdem wir am gleichen Morgen, an dem wir ankamen bereits bis 8 Uhr zwei der Highlights des Ortes bereits erlebten :).

DSC05803

DSC05804

DSC05805

DSC05806

Das erhellte dann auch deutlich die Stimmung und nach 2h in dem Laden zogen wir weiter, um uns eine Bleibe zu suchen. Ein paar Straßen entfernt fanden wir das Heritage Guesthouse (10 USD) in dem Flaire der anderen Häuser mit Fachwerk und schöner Fassade.

DSC01458

DSC01459

DSC01457

Eigentlich wollten wir gleich los und den Ort erkunden, nur wurde dann erst mal geschlafen. Mittags haben wir uns dann 2 Fahrräder geschnappt und sind los. Also der Ort sieht nicht nur teuer aus, sondern ist es auch…Luang Prabang ist auch nicht wirklich groß und wie eine Art Insel durch den Mekong und einem anderen Fluss getrennt vom Festland. Ein paar schöne Tempel und das Flussufer haben wir uns zunächst angeschaut und sind dann auf den Hügel in der Mitte des Ortes zur Chomsi Stupa. Oben angekommen hat man einen wunderbaren Ausblick auf den ganzen Ort, den Flughafen und die umliegende schöne Landschaft. Also der Weg war dann doch recht anstrengend, da wir Angst um unsere Fahrräder hatten und diese mit rauf und runter schleppten…

DSC01455

DSC01392

DSC01393

DSC01394

DSC01395

DSC01396

DSC01397

DSC01399

DSC01400

DSC01402

DSC01404

DSC01406

DSC01409

DSC01414

DSC01417

DSC01418

DSC01419

DSC01420

DSC01422

DSC01423

DSC01428

DSC01436

DSC01439

DSC01443

DSC01446

DSC01452

Abends sind wir nur noch auf die Hauptstraße zu einem kleinen Restaurant. Ein starkes Gewitter zog auf und es regnete wieder wie aus Eimern. Man merkt, die Regenzeit beginnt, was jedoch nicht schlimm ist. Lieber einmal kurz und heftig, als den ganzen Tag Regen wie im schönen Deutschland :D. Am nächsten Tag stand dann mal „Action“ auf dem Plan. Wir wollten uns einen Roller mieten und damit in die umliegende Gegend fahren. Es gab einiges zu tun…jedoch merkten wir schnell, dass in Luang Prabang (oder besser gesagt dem St. Moritz von Asien) die Roller gleich mal so teuer sind wie in Europa. Mit ein paar Tagen Vermietung ist das Ding abbezahlt, dachten wir. Gutes Business Modell! Und da wir in ein Elefantencamp und zu einem Wasserfall wollten, war das dann insgesamt teurer, als wenn man eine Tour im Reisebüro bucht. Um 10.30 ging es dann in einem VIP Super Mini Van, Ledersitze und Klimaanlage los. Unglaublich…Soviel Luxus habe ich schon lange nicht mehr gehabt. Das Elefantencamp war ca. 30 km entfernt und wurde erst vor 2 Monaten eröffnet. Vielleicht war das auch der Grund, weshalb wir nur insgesamt 3 Leute auf dem ganzen Gelände waren.

DSC01466

Wow, was für tolle Tiere und mir fiel dann erst ein, dass ich noch nie auf einem Elefanten geritten bin. Nächste große, neue Erfahrung auf meiner Reise. Nachdem wir die Tiere fütterten (speziell das Elefanten Baby) ging es los mit einem Ausritt für 45 Minuten, bevor es dann mit den Tieren runter zum Mekong zum Waschen ging. Auf dem Rücken der Tiere sind wir dann ins Wasser und konnten ihnen mit Eimer und Bürste ein Wellnessprogramm gegeben.

DSC01709

DSC01723

DSC01483  DSC01497   DSC01596

DSC01603

DSC01625

DSC01629

DSC01634

DSC01644

DSC01645

DSC01646

DSC01656  DSC01661

DSC01662

DSC01665

DSC01666  DSC01680

DSC01691

DSC01695

DSC01696

DSC01702

Ganz in der Nähe des Camps liegt der Kuang Si Wasserfall , einer der größten Attraktionen rund um Luang Prabang. Das Wasser rauscht in Terrassenstufen hinunter, und der Wasserfall besteht somit eigentlich aus sehr vielen kleinen Wasserfällen. Das heißt, dass man einen recht weiten Weg bis ganz rauf zum Ursprungs des Wasserfalls vor sich hat.

DSC01789

DSC01759

DSC01761

DSC01763

DSC01777

DSC01785

DSC01786

DSC01795

Ganz oben angekommen konnte man dann den oberen und schönsten Teil sehen 🙂

DSC01791

Aber von dort aus ging es dann nochmal und gutes Stück hoch, und wir mussten schon klettern.  Oben erschöpft angekommen hat man eine tolle Aussicht und man läuft durch einen, von Wasser durchfluteten, Wald.

DSC01803

DSC01798

DSC01800

Wieder unten angekommen sind wir dann eine Runde ins Wasser unter einem der kleineren Wasserfälle. Von einem Baum aus konnte man auch reinspringen, was wir dann natürlich nicht ausgelassen haben.

DSC01772

Es war echt eine sehr schöne Tour, die nur zu empfehlen ist. Abends gab es dann mit der Truppe aus Vang Vieng eine Reunion in einem Restaurant und danach sind wir in eine Bar mit dem Namen Utopia. Toller Laden mit vielen Kissen, Volleyballplatz mit Flutlicht, cooler Musik und ganz vielen Backpackern. Leider hat dann die Partystimmung nicht zur Nachruhe um 10 Uhr abends in Luang Prabang gepasst, und wir mussten uns was einfallen lassen. Einer unserer Kumpels aus den USA wußte dann von einer Bowlingbahn, die ein paar km außerhalb des Ortes liegt und dass sich dort alle Leute treffen, die noch was feiern wollen. Gesagt, getan! Schnell ein Tuk Tuk geschnappt und los ging es. Schon witzig irgendwie, mitten in der Nacht bowlen und feiern bei lauter Musik. Ehrlicherweise muss man dazu sagen, dass das Bowlen dabei nicht Prio 1 ist…Irgendwann kann man dann eigentlich auch nicht mehr von bowlen sprechen, da es dann doch recht albern wird :D.

11014652_10155464562205401_5561977777232306741_n

Später ging es dann noch ins Guesthouse von den Anderen, wo ich dann, sagen wir es so, etwas „hängen“ geblieben bin…Am nächsten Tag wurde dann erstmal was länger ausgeschlafen. Die Anderen wollten zum Wasserfall und ich habe die Zeit genutzt, um ein paar Dinge zu erledigen, wie Frisör und sogar eine Massage habe ich mir gegönnt. Genau das Richtige nach so einer Nacht, dachte ich mir und so war es auch. Auf dem Weg zurück ins Hotel wollte ich mir zufällig noch eine Tempelanlage ansehen, da dort gerade absolut keine Touristen waren. Dabei kam ich mit den Mönchen ins Gespräch. Sie zeigten mir Ihre Schlafplätze und ihren Wohnraum. Alles sehr einfach und es erinnerte an ein Studentenwohnheim. Hehe… witzigerweise, als ich in das Zimmer kam, roch es nach Zigarettenrauch und die Jungs bekamen eine gesunde rote Farbe ins Gesicht (man muss halt wissen, dass Mönche nicht rauchen dürfen. Auch Alkhohol und Frauen sind verboten). Draußen in einem Pavillion haben wir dann zusammen Englisch geübt. Es war ein tolles Gefühl zusammen mit ihnen dort zu sitzen und das merkten die Jungs auch. Ist halt was anderes, sowas  zufällig zu erkunden und nicht mit einer geführten Tour…Sie fragten mich tausende Dinge und sogar, ob ich zusammen mit ihnen beten und meditieren möchte. Da musste ich nicht lange überlegen und habe zugesagt. Abends um 17.30 Uhr wird jeden Tag gebetet. Wir haben dann zusammen im Tempel Kerzen und Räucherstäbchen aufgestellt. Ich sollte mich knieend auf den Teppich vor dem Buddha setzen und schon ging es los. Mit sehr lauten Trommelschlägen wurde zum Gebet gerufen. Man muss aber dabei sagen, dass diese Geräusche auch Touristen anzieht. Es dauerte nicht lange und da standen dann schon die Ersten hinter dem Tempeleingang und schauten uns zu. Manche hatten große Augen, als sie mich da knieend mit den Mönchen sahen. Dieses Privileg hat sicherlich nicht jeder Gast von Luang Prabang. Nach dem Trommeln begannen die Mönchen zu beten, was für mich eher wie ein Gesang klingt. Gänsehaut! Das dauerte 10 Minuten (vorne stand eine Uhr…) und dann begann das Meditieren. 40 Minuten im Schneidersitz eine Kerze anschauen. Wow, das war eine wahnsinnige Erfahrung. Mir tat danach zwar alles weh, aber es fühlte sich toll an. Danach wurde noch mal kurz gebetet und die Zeremonie war zu Ende und ich war sehr froh, dass ich daran teilnehmen konnte (Es gibt leider nicht mehr Bilder, da ich die Jungs nicht mit meiner Kamera nerven wollte).

DSC01462

Eine meiner tollsten Erfahrungen bislang auf meiner Reise! Auf meinem Heimweg habe ich noch ein paar gegrillte Bananen gegessen, die in Bananenblättern gereicht werden, damit man sich nicht die Finger verbrennt (das Stück für 12 Cent). Den Abend haben Henrik und ich dann dazu genutzt, unsere nächsten Tage zu planen. Da wir noch mehr in die Natur wollen, haben wir uns für Luang Namtha im Norden von Laos entschieden und ein Busticket für den nächsten Tag für 14 USD gekauft. Reiseplanung macht hungrig, und wir haben uns direkt in die Nähe des Mekongs in eines der Restaurants gesetzt. Henrik ist ja mittlerweile schon sehr viel weiter und probiert immer mehr aus. So wie es aussieht ist sein Lieblingsgericht sweet sticky rice with mango. Kokosnuss mag er nicht so gerne. Als er Eine zum ersten Mal probierte bekam er Kopfschmerzen… :D. Auch muss ich sagen, dass sein Mückenspray-Konsum deutlich geringer geworden ist. Von einer Flasche pro Tag am Anfang ;-p ist er nun soweit, dass ich schon gar nicht mehr mitbekomme, wann er sich einsprüht. Dann sollte ihm ja nun der tiefe Dschungel rund um den Nationalpark Nam Ha bei Laung Namtha nichts mehr ausmachen. Ich bin gespannt auf den nächsten Bericht und los gehts!

DSC01827

…übrigens war das hier bei unserem ersten Stop. Es gab sehr viel leckere und knusprige Insekten…. 😀

DSC01826