Warning: A non-numeric value encountered in /homepages/27/d564279771/htdocs/app564281410/wp-content/themes/di-basis/functions.php on line 5806

Abends um 19.00 Uhr sind Johannes und ich von Hanoi aus in Richtung Pho Na Ke Bang aufgebrochen – 10 h in einem der Sleeper Busse, mit denen die meisten Leute in Vietnam unterwegs sind. Es hat jeder zwar ein eigenes „Bett“, aber diese Busse sind leider nicht zu empfehlen, da man in ihnen einfach nicht schlafen kann, da die netten Busfahrer ständig ihre tolle vietnamesische Musik sehr laut hören wollen oder halt das Licht bei jedem Halt angeht, da wieder ein paar Leute ein- oder aussteigen wollen. Aber wir hatten ja das Ziel vor Augen, in dem Park in einem Farmstay (kleine Bungalow Anlage) mitten im Nationalpark, geführt von einem Australier, zu übernachten und da bekommen wir ja bestimmt genügend Schlaf.

Im Park sind wir morgens um 5 Uhr bei dem Hostel Easy Tiger angekommen. Nur mussten wir uns noch einen der Local-Busse nehmen, um zum Farmstay zu kommen (für 1500 Dong). Der Bus fuhr halt erst um 8 Uhr los. Also Hängematte raus und noch ein paar Stunden Schlaf nachholen. Dort haben Johannes und ich ein paar Deutsche und einen Chinesesn kennengelernt (Laura, Sophie und Adrian), mit denen wir uns dann eines der ganz großen Zimmer geteilt haben. Trotzdem musste jeder 12 USD zahlen…war aber ok. Das Farmstay ist echt diesen  Preis wert, so mitten in den Reisterassen, dem Pool, leckeren Essen und toller Atmosphäre (abends wurde dann noch zu Lagerfeuer unplugged Musik gespielt). Am ersten Tag haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und unser Ziel war „The Pub with the cold beer“ am Song Con River 🙂

DSC03471

DSC03470

DSC03467

Wir sind durch einige kleine Orte gefahren und wurden von den Einheimischen ständig sehr freundlich gegrüßt, durchquerten einige Reisfelder und durften sogar bei einem vietnamesischen Glücksspiel zuschauen. Traumhafte Gegend!

DSC03477

DSC03476

DSC03473  DSC03468

 

DSC03480

DSC03506

Nach ca 1,5 h sind wir angekommen und bestellten uns ein ganzes Hühnchen und dazu natürlich ein paar eiskalte Bier. Witzigerweise musste das Huhn erstmal gefangen werden und wurde dann ganz frisch zubereitet. Deshalb hat sich das dann alles etwas in die Länge gezogen. Leider war das Hühnchen dann nicht so lecker wie erwartet…Der Ort ist aber auf jeden Fall eine Tour mit dem Fahrrad wert!

DSC03492

DSC03493

DSC03494

DSC03505

Bevor wir dann nach Stunden zurück wollten, sind wir noch alle in den Fluss zum Baden.

DSC03491

Abends haben wir den Tag mit Lagerfeuer und live Musik abgeschlossen. Toller Tag! Ben, der Besitzer des Homestays, hat uns dann den Tipp gegeben, mal in dem ganz in der Nähe gelegenen Lakehouse zu übernachten, was wir dann auch gleich machen wollten. Er hat uns sogar mit einem ganz alten Army Jeep rüber gefahren. Hier haben wir dann den ganzen Tag am Pool gechillt und den Ausblick auf den See genossen (Ho  Dong Suon). Im Lakehouse hatten wir 2 Betten in einem Dorm mit 8 Betten und sehr coolen Leuten. Die Übernachtung hat 10 USD gekostet, was absolut ok war, mit dem tollen Ausblick, dem großen Pool und dem tollen Essen (empfehlenswert ist der Clay Pot).

IMG_7703

DSC03509
24.02.2015 Tour durch den Pho Na Ke Bang Nationalpark
Start war am Lakehouse morgens um 08.00 Uhr und wir wurden von den Tourguides abgeholt. Kosten pro Nase 1400 Dong. Erst hatten wir ein paar langweilige „Informations-Stops“ und einen Halt bei einem Tempel.

DSC03642

DSC03544

DSC03528

DSC03521

DSC03520

DSC03510

Danach ging es danach dann endlich zur Paradise Cave. Ich habe noch nie so eine große und dazu noch so schöne Höhle gesehen. Das witzige ist, dass mal ein Tourist ganz zufällig diese Höhle vor einigen Jahren entdeckt hat. Wir brauchten ca 1 h um bis ans andere Ende zu kommen, und teilweise lag die Deckenhöhe bei ca 50 Metern. Ich muss dazu nicht mehr schreiben. Bilder sagen mehr als tausend Worte….! 🙂

DSC03632

DSC03628

DSC03610

 

DSC03602

DSC03596

DSC03589

DSC03588

DSC03587

DSC03581

DSC03564

DSC03610

DSC03608

DSC03602

DSC03596

DSC03589

DSC03581

DSC03564

Mittags gab es mit der ganzen Gruppe ein Lunch in der Nähe der Höhle, bevor es dann weiter zur Dark Cave ging. Auf dem Areal, bei dem die Touren starten, mussten wir dann erstmal alles bis auf Badebekleidung ablegen und bekamen Schwimmweste und ein Gesäßgeschirr, was man vom Klettern kennt. Erst ging es dann auf einen Turm, an dem wir uns in einer Höhe von 15 Metern auf die andere Seite des Flusses abseilten. Das ging richtig gut ab und der Adrenalinspiegel stieg in die Höhe. Am anderen Ende war auch der Eingang zur Höhle. (echt schade, dass ich hier kein Video von der Aktion hochladen kann…)

DSC03663

DSC03654

DSC03647

Wir mussten dann noch ein kleines Stück bis zum Eingang schwimmen. Dort angekommen wurde es sehr schnell dunkel und wir mussten unsere Stirnlampen anschalten – dark cave halt…Wir haben uns dann durch sehr lange Gänge tief in den Berg „hineingearbeitet“, bis wir dann zum Ende kamen. In einem Schlammloch. Das war so groß und tief, dass wir alle reinhüpften.

DSC03680

DSC03674

Im Anschluss gab es dann noch eine Schwimmeinlage bei absoluter Dunkelheit, wir mussten dann sogar alle die Stirnlampen ausknipsen. Tolle Erfahrung, obwohl mir dabei nicht so ganz wohl zu Mute war. Schwimmen in kompletter Dunkelheit (also so, als ob man die Augen zu hat) hatte ich vorher auch noch nie. Zurück beim Eingang haben wir uns dann ein paar Kajaks geschnappt und sind zurück zum Camp gepaddelt. In der Höhle war es sehr kalt und alle waren recht ausgekühlt und die Guides hatten da ein Gegenmittel. Dann gab es erstmal einen vietnamesischen Jagertee, der dann tatsächlich schnell gegen die Kälte geholfen hat. Danach sind wir dann zum Easy Tiger Hostel, die Nacht im Dorm für 8 USD, was wir uns für die letzte Nacht in dem Nationalpark aufgehoben hatten (auch, da wir von da aus dann weiter in Richtung Süden wollten und die Busstation ganz in der Nähe ist). Die Mädels sind übrigens weiter, bis auf Adrian. Er hat sich kurzerhand entschlossen, mit uns die nächste Zeit zu reisen. Am nächsten Morgen, nach einem feuchtfröhlichen Abend (40 Cent das Bier in der Happy Hour), sind wir dann mit einem der Local-Busse für 1,50 Dollar nach Dang Hoi gefahren (40 Minuten Fahrzeit). Dort wurden wir dann quasi raugeschmissen und haben recht schnell den versteckten Busbahnhof gefunden (im Ort an dem einzigen Kreisel). Von da aus ging es weiter nach Hue für 5 Dollar und 4,5 h Fahrzeit (unsere nächste Etappe in Vietnam).

DSC03706