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Die Fahrt bis nach Vang Vieng war erwartungsgemäß sehr schlafreich. Wir hatten ja noch das Pi Mai Lao und unsere spontane kleine Hotelparty in den Knochen. Nach 6 h sind wir im Ort an der Bushaltestelle angekommen. Und es war extrem heiß mit 40 Grad im Schatten (oder irgendwie gefühlt mehr…). Was aber sofort auffiel, waren die tollen Kalkstein Berge im Hintergrund des Ortes. Die Formationen hatten etwas von der Halong Bay im Norden von Vietnam – doch hier viel schöner, da die Berge deutlich höher und grüner sind. Vom Busbahnhof sind wir in den Ort und haben nach ein paar Telefonaten eine schöne Unterkunft gefunden. Das Maylyn Guesthouse (9 USD / Nacht) liegt auf der anderen (ruhigeren) Seite des Flusses und hat ein paar sehr schöne Bungalows mitten in einem Garten. Direkt hinter dem Guesthouse beginnen die Berge und man hat einen fantastischen Ausblick.

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Man muss halt einen Dollar zahlen, um auf die andere Seite zu kommen. Später haben wir noch eine Bambusbrücke für Fußgänger gefunden…die war dann umsonst. In dem Garten haben wir nach der anstrengenden Fahrt erst mal ausgeruht. Abends gab es noch was Leckeres im Hotel zu essen und danach gings sehr früh ins Bett. Am nächsten Tag haben wir uns mit ein paar Leuten verabredet, die wir in Vientiane kennengelernt haben. Wir wollten zusammen Motorbikes ausleihen, um die Gegend zu erkunden. Morgens bin ich noch eine Runde gelaufen, was nicht die beste Idee war…Es wurde dann doch schnell zu warm und ich bin fast gestorben. Die Strecke war auch recht staubig… 😀

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Auf dem Weg hielt dann ein Auto und ein Local schenkte mir eine Flasche Wasser. Sehr hilfsbereit..wahrscheinlich sah ich sehr durstig aus :D. Ein bisschen hatte sich der Weg aber dennoch gelohnt, denn ich konnte 2 Höhlen besichtigen. Und das for free, da ich kein Geld dabei hatte…Kaum den Roller ausgeliehen ging es schon los. Die Straßen waren teilweise so staubig, dass man kaum was sehen konnte. Mit Mundschutz und eingewickelt in einen Schal fuhren wir dann in die Berge mit dem Ziel, die blaue Lagune und ein paar Höhlen zu sehen. Rund um die blaue Lagune war es sehr touristisch, aber trotzdem schön! Wir kletterten auf Bäume und sprangen ins Wasser.

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Übrigens haben wir dort auch die Anderen zufällig getroffen und hingen dann zusammen da noch was ab. Lustige Truppe mit Sean, Preston, Lauranne und Frenchie! Gestärkt nach einem leckeren Mittagessen sind wir dann los zur Silver & Gold Cave. Schon alleine die Fahrt bis dahin war der Hammer. Angekommen sahen wir keine Touristen weit und breit.

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Eine freundliche Laos Dame, die dort den Eingang „bewacht“, gab uns dann für ein bisschen Geld Taschenlampen und führte uns in die Höhle. Es war sehr sehr spannend und wir fühlten uns wie ein Expeditionsteam.

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….übrigens sitze ich gerade auf einer „Bierbank“ im Wasser und schreibe den Bericht 😀

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Den Sonnenuntergang haben wir uns noch in den Bergen angesehen und von einem älteren Paar haben wir noch Bananen geschenkt bekommen. Die Beiden waren sehr süß, wie sie da so ganz alleine, abseits von Allem, sitzen… Achja und Henrik versuchte sich das erste Mal in seinem Leben, selber mit einem Motorbike zu fahren. Witzig und irgendwie gefährlich sah das Ganze aus. Als ich jedoch die ersten Fahrversuche sah wurde mir a) klar dass er es wirklich noch nie ausprobiert hat und b) dass ich nicht hinten beim ihm auf dem Roller mitfahren würde :D.

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Abends haben wir uns dann mit all den Anderen getroffen und ich habe mein erstes Schnitzel nach 3 Monaten gegessen. Für das Aussehen gab ich 7 Punkte und für den Geschmack unglaubliche 9 Punkte. Die Majo zu den Pommes machte das Ganze zu einem 5 Sterne Gericht…Echt krass, dass die Asiaten auch das sehr gut kopieren können und für 4 USD ein echtes Schnäppchen. Abends sind wir alle noch um die Häuser gezogen. Um 22 Uhr ist in Vang Vieng Nachtruhe und Alles macht zu, bis auf 2 Läden, wo sich dann natürlich alle tummeln…Wir waren dann im einzigen Club mit dem Namen „101“. Wir saßen aber die meiste Zeit draußen vor dem Laden und hatten unseren Spaß mit den Anderen. Überhaupt saßen so ziemlich alle Leute draußen und keiner hielt sich im Club auf :D. Am nächsten Tag war es dann soweit und es stand Tubing auf dem Programm. Außer Lauranne waren alle am Start und es gab erstmal ein Frühstück mit Burger, Pommes und Bier in Garry´s Irish Pub. Grundlage schaffen, der Tag wird anstrengend! Aber was ist Tubing eigentlich? Jeder leiht sich ein „Tube“ (großer schwarzer Reifen) aus und lässt sich, begleitet vom Tuk Tuk, den Fluss runtertreiben. Auf dem Weg gibt es dann á la Spring Break ganz viele Bars mit Bierpong, Wasser-Basketball, laute Musik, Reise nach Jerusalem auf den Tubes, Armbänder bei jedem Drink usw. und eine Menge lustige Leute. Man wurde übrigens von den Barbetreibern mit einem Seil, an dessen Ende eine Plastikflasche montiert war, an Land gezogen oder besser gesagt „aus dem Wasser gefischt“. Eine Kamera hatten wir leider nicht dabei, deshalb gibt´s ein bisschen Anschauungsmaterial von Google, aber das trifft es sehr auf den Punkt:

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Vang Vieng 1

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Wir kamen auch nicht soooo weit. „The last bar“ war ungefähr 1 km vom Start entfernt… (die Strecke ist ca 6 km lang):D  Mit dem Tuk Tuk ging es dann zurück in den Ort. Leider haben wir unsere Dry Bag etwas überschätzt und die Handys wurden leider alle nass. Das war sehr schade, aber thats life… Am Tag darauf war dann Entspannung angesagt und wir haben nur das Nötigste gemacht, wie am Fluss in einer Hängematte abhängen oder auf einer Holzbank im Wasser meinen Blog schreiben. Abends hatten wir zusammen noch ein Abschiedsdinner im Victors Place, bevor es dann für uns beide weiter Richtung Norden nach Luang Prabang mit dem Overnight Bus ging (14 USD).

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Ich bin sehr gespannt, was uns die nächsten Tage so erwartet. Eins ist sicher, es wird ruhiger, deutlich ruhiger. Aber das haben wir uns nach der kompletten Partywoche auch verdient… Vang Vieng war aber auf jeden Fall der  Hammer und das sollte man sich nicht entgehen lassen. Die bunten Bänder an meinem Backpack werden mich gerne an diesen Ort erinnern.